Jugendliche

Krisen bewältigen, Suizide verhindern 

In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen sind Suizide neben Unfällen die häufigste Todesursache in der Schweiz. Die Zahl der Suizidversuche liegt deutlich höher. Eine Umfrage aus 2008 in Zürcher Schulklassen der zweiten Sek I zeigt, dass 8% der Mädchen und 2% der Jungen bereits einen Suizidversuch unternommen haben. Wenn Schulen Jugendliche in der Bewältigung von Krisen unterstützen und für Fragen der Suizidprävention sensibilisiert sind, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von Suiziden.

Vorgehen/Massahmen
Im Rahmen des Projekts werden Lehrpersonen, Schulleiter/innen und schulnahe Dienste der Sekundarstufe I und II gezielt über die Suizidprävention informiert und dafür sensibilisiert. Die Fortbildungen des Schwerpunkt­programms werden beworben und die Broschüre «Schule und Suizid» wird zugänglich gemacht. Sie enthält Hintergrundwissen zur Prävention von Suizidalität, zur Früherkennung und Frühintervention sowie Informationen zum Handeln nach einem Suizidversuch oder Suizid. Im Anhang der Broschüre finden sich Hinweise auf Unterrichts­materialien und weiterführende Literatur sowie Adressen von Fach- und Beratungsstellen. Die Broschüre richtet sich an Lehr- und Betreuungspersonen, an die Schulleitungen und schulnahen Dienste sowie an die Mitglieder von Schulbehörden. Sie wird dieses Jahr in einer aktualisierten und erweiterten Version neu aufgelegt.

Bei Fragen zum Projekt
Enrico Violi
Beauftragter für Massnahmen gegen Gewalt im schulischen Umfeld
Bildungsdirektion Kanton Zürich
enrico.violi(at)bi.zh.ch

Download
Broschüre Suizid und Schule