Bewegung

Sportlich durch die heissen Tage

  • Jeder Schritt hin zu mehr Bewegung, bringt bereits einen direkten Nutzen für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.
  • Seien Sie mindestens 2½ Stunden pro Woche körperlich aktiv in Form von Alltagsaktivitäten oder Bewegung mit mittlerer Intensität. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise Gartenarbeiten, Spaziergänge oder leichtes Velofahren.
    Alternativ reicht auch 1¼ Stunden Sport oder Bewegung mit hoher Intensität. Dazu zählen schweisstreibende Aktivitäten, die den Atem beschleunigen, wie zügiges Velofahren, Schwimmen, Joggen oder Skilanglauf.
  • Verteilen Sie Ihre körperlichen Aktivitäten auf mehrere Wochentage.
  • Unterbrechen Sie langdauerndes Sitzen öfter.

Quelle: hepa.ch

Ernährung

Ausgewogen und genussvoll ernähren

  • Trinken Sie täglich 1-2 Liter Wasser oder ungesüssten Tee.
  • Essen Sie täglich 5 Portionen Gemüse und Früchte in verschiedenen Farben.
  • Nehmen Sie 3 Portionen Getreideprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte zu sich.
  • Essen Sie 3 Portionen Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier und Tofu.
  • Seien Sie sparsam mit Nüssen, Öl, Butter und Margarine.
  • Konsumieren Sie nur wenig Süsses, Salziges und Alkoholisches.

Vertiefte Informationen finden Sie den Erläuterungen der «Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung» zur Lebensmittelpyramide (PDF)

Ernährungspyramide
Entspannung

Sommerliche Gelassenheit

  • Erholen Sie sich aktiv. Aktive Erholung ist wirksamer als passives Ausruhen. Bewegung, einem Hobby nachgehen, etwas Neues lernen oder sich mit Freunden treffen sind wirksamer als sich auf der Couch auszuruhen, auch wenn das in hektischen Zeiten verständlicherweise der erste Impuls ist.
  • Nehmen Sie sich öfter kurze Auszeiten. Diese sind erholsamer als wenige lange Pausen.
  • Üben Sie eines der gängigen Entspannungsverfahren (siehe Links). Das ist zu Beginn ein bisschen aufwendig, doch mit der Zeit gelingt es Ihnen immer schneller, sich in einen Zustand der Entspannung zu versetzen.
  • Das Konzept der Achtsamkeit, des Fokussierens auf den Moment, ist in aller Munde. Achtsamkeit ist deshalb so praktisch, weil sie sich in jeder Situation umsetzen lässt: Spaghetti essen, Tassen spülen, Zähne putzen, Treppen steigen, ein paar Minuten still auf den eigenen Atem achten usw.
  • Gerade in hektischen Zeiten ist es wertvoll, sich „Inseln der Musse“ zu schaffen. Diese sind sehr wohltuend und erlauben Ihrem Hirn, sich auszuruhen und nachher wieder voller Energie loszulegen.

Quelle: Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich. 10 Impulse für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Hitzewelle

Kühler Kopf an Hitzetagen

  • Trinken Sie mindestens 1.5 Liter pro Tag. Die besten Durstlöscher sind Wasser oder schwach gesüsster Tee. Verzichten Sie auf alkoholische Getränke und süsse Limonaden.
  • Nehmen Sie kühle und erfrischende Speisen zu sich.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen.
  • Halten Sie Wohnung und Körper möglichst kühl.
  • Gleichen Sie nach und während sportlichen Aktivitäten den Salzverlust aus.
  • Lassen Sie Personen und Tiere nicht in abgestellten Autos zurück.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit

Hitzewelle

Tipps für pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen

Ältere Menschen Betagte Pflege

Bei Hitzewellen sind pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen besonders gefährdet.

  • Halten Sie die Wohnung, besonders die Schlafzimmer, möglichst kühl. Verdunkeln Sie tagsüber die Räume und lüften Sie nur frühmorgens und nachts.
  • Meiden Sie die Mittagshitze
  • Tragen Sie leichte Kleidung.
  • Kühlen Sie den Körper mit Duschen und kalten Tüchern.
  • Nehmen Sie erfrischende und kühle Speisen zu sich.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Salz.
  • Machen Sie einen Besuch bei pflegebedürftigen oder chronisch kranken Personen in der Nachbarschaft und erinnern Sie diese daran, genügend zu trinken.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit

Hitzewelle

Tipps für Kleinkinder

Säuglinge und Kleinkinder benötigen während Hitzetagen besonderen Schutz, denn sie können sich weniger gut an hohe Temperaturen anpassen.

  • Achten Sie darauf, dass Kinder stündlich ein Glas Wasser trinken.
  • Tischen Sie kühles und leichtes Essen auf (z.B. Melonen, Gurken, Früchte).
  • Kinder müssen an Hitzetagen nicht den ganzen Tag drinnen bleiben. Legen Sie aber anstrengende Tätigkeiten auf den Vormittag. Besuchen Sie mit Kindern Wälder oder Parks mit dichtem Baumbestand, dort sind die Temperaturen erträglicher und die Ozonwerte tiefer.
  • Schützen Sie Ihre Kinder im Freien vor Hitze und Sonnenstrahlung (durch Kleidung, Sonnenhut, Sonnencrème und Aufenthalt im Schatten).
  • Prüfen Sie regelmässig die Hauttemperatur bei Säuglingen und Kleinkindern. Bei Bedarf kühlen Sie durch eine lauwarme Dusche oder feuchte Tücher.
  • Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt im Auto, da sich das Fahrzeug schnell erhitzt und Kinder in kurzer Zeit einen Hitzeschlag erleiden können.
  • Durchfall trocknet den Körper sehr rasch aus. Auf Ermattung, Müdigkeit, trockene Haut und Lippen achten. Im Zweifelsfall suchen Sie einen Arzt auf.
  • Für Kinder mit Asthma und anderen chronischen Krankheiten sollen bei Bedarf notwendige Massnahmen mit dem Kinderarzt abgesprochen werden.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit

Hitzewelle

Mehr Informationen