Was wir tun

Programm und Kampagnen

Die Forschung kennt verschiedene wirkungsvolle Massnahmen zur Suizidprävention. Diese setzen wir im Rahmen der Projekte des Kantonalen Schwerpunktprogramms Suizid­prävention um. Begleitend dazu sensibilisieren wir mit Kampagnen für das Thema und unterhalten eine Website für Menschen in Krisen, für ihr Umfeld und für Hinterbliebene nach Suizid.


 

Kantonales Schwerpunktprogramm Suizidprävention

Breite Palette an Projekten

Das Schwerpunktprogramm «Suizidprävention Kanton Zürich» möchte die Zahl der Suizide und Suizidversuche im Kanton Zürich reduzieren. Dazu werden Massnahmen in unterschiedlichen Bereichen entwickelt und umgesetzt. Wir koordinieren das Schwerpunkt­programm im Auftrag des Zürcher Regierungsrates.

Mehr zum Programm und den Projekten

Webseite Suizidprävention Bild
www.suizidpraevention-zh.ch

Hilfe für Menschen in Krisen, für ihr Umfeld und für Hinterbliebene

Unsere Website richtet sich an Menschen in suizidalen Krisen, an Personen, die sich um jemanden sorgen und an Hinterbliebene nach einem Suizid. Sie finden dort ganz konkrete Tipps, wie sie sich und anderen helfen können sowie hilfreiche Adressen und Telefonnummern. Website besuchen.
 

Kampagnen

«Reden kann retten»

Der Kanton Zürich hat zusammen mit der SBB die Online-Kampagne «Reden kann retten» entwickelt und setzt sie im Kanton Zürich um. Sie ermutigt gefährdete Personen und ihr Umfeld dazu, über Suizidgedanken zu sprechen und Hilfsangebote zu nutzen. Im Zentrum der Kampagne steht die Website reden-kann-retten.ch - eine Kopie unserer Website suizidpraevention-zh.ch, ergänzt um Adressen in der ganzen Schweiz und Hintergrundinfos zur Kampagne.

Logo Reden kann retten
Erfahre, wie Ilyas einem Freund mit Suizidgedanken helfen konnte.

Seit Juni 2018 richtet sich die Kampagne auch gezielt an Jugendliche. Sie macht Mut, Suizidgedanken anzusprechen und Hilfe zu holen. Die Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit Pro Juventute entwickelt. Auf 147.ch finden Jugendliche in Not und ihre Freunde Informationen und Hilfe. Auf suizidpraevention-zh.ch sind die Kampagnenunterlagen zu finden. 

Annett Niklaus ist verantwortlich für die Kampagnen und steht bei Fragen gerne zur Verfügung. Telefon 044 634 46 57, E-Mail
 

Notfallkarte und Dispenser
Ein Projekt des Schwerpunktprogramms

Flyer mit Notfalladressen

Menschen in akuten suizidalen Krisen mit drängenden Suizidgedanken sollten offen mit jemandem darüber sprechen können – so kann lebensrettende Zeit gewonnen werden. Dazu müssen gefährdete Personen wissen, welche Stellen oder Menschen rund um die Uhr für sie da sind. Diese Informationen sind in der sogenannten Notfallkarte enthalten – eine Karte im Kreditkarten­format mit den wichtigsten 24-Stunden-Nummern im Kanton Zürich sowie Platz für persönliche Nummern. Sie ist in einem Flyer integriert, der erklärt, warum es so wichtig ist, sich Hilfe zu holen, wenn Suizidgedanken auftauchen. 
 

Flyer mit Notfallkarte sowie Dispenser können kostenlos (Kt. ZH) bestellt werden.