Vernetzung betroffener Berufsgruppen
Je nach Berufsgruppe ist man von Suiziden mehr oder weniger betroffen.
Je nach Berufsgruppe ist man von Suiziden mehr oder weniger betroffen.

Suizidalität betrifft verschiedene Berufsgruppe
Wenn ein Mensch Suizidgedanken hat, einen Suizidversuch macht oder sich das Leben nimmt, können davon viele verschiedene Berufsgruppen betroffen sein: Soziale Dienste, Gesundheitsorganisationen, Schulen, Jugendarbeit, Vereine, Blaulichtorganisationen, Polizei, Justiz, Psychiatrie, Seelsorgende und andere mehr. Für alle Berufsgruppen ist der Umgang mit Suizidalität herausfordernd und häufig auch belastend.
Was sind Suizidrapporte?
Suizidrapporte sind regionale informelle Austauschtreffen von Berufsgruppen, die mit Suizidalität konfrontiert sind. Sie sind ein bewährtes Instrument der Suizidprävention.
Durch das gegenseitige Kennenlernen und den unkomplizierten Austausch wird die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Region gestärkt. Neben dem Erfahrungsaustausch werden lokale Entwicklungen besprochen sowie aktuelle Angebote vorgestellt. Suizidrapporte finden zweimal jährlich über Mittag statt.
Wo gibt es bereits regionale Suizidrapporte?
Im Kanton Zürich finden in folgenden Regionen regelmässig Suizidrapporte statt:
Unterstützung durch den Kanton
Der Kanton unterstützt die Durchführung und den Aufbau von Suizidrapporten im Rahmen des kantonalen Schwerpunktprogramms Suizidprävention. Zudem wird jährlich ein Austauschtreffen mit den Leitenden der Suizidrapporte durchgeführt. Für die fachliche Expertise wird das Forum für Suizidprävention und Suizidforschung Zürich (www.fssz.ch) beigezogen.