Psychiatrie und Spitäler

Suizidprävention in der Versorgung

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Für Kliniken und Nachbehandelnde

Empfehlungen

Massnahmen und Standards für die Praxis, erarbeitet im Rahmen des Programms

Suizidprävention nach Klinikaufenthalt

Nach einem stationären Aufenthalt in einer Psychiatrischen Klinik ist das Suizidrisiko deutlich erhöht. Präventive Massnahmen für den Übergang von der Klinik in den Alltag sowie für die Zeit nach dem Klinikaustritt helfen, das Suizidrisiko zu senken.

Eine Zürcher Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretungen aller psychiatrischen Kliniken und Verbände, die zur Nachsorge beitragen können (ZPPK, ZGPP, ZGKJPP, ZüPP, AGZ, mfe), hat Empfehlungen zur Suizidprävention nach Klinikaufenthalt (PDF) erarbeitet.

Wir unterstützen Kliniken und Nachsorgende nach Bedarf und fördern die gegenseitige Vernetzung.

Überbrückungskonferenzen
Mehrere Kliniken führten erfolgreich «Überbrückungs-Konferenzen» ein. Diese finden vor dem Klinikaustritt statt, um einen nahtlosen Übergang in die Nachbehandlung zu gewährleisten. 

ASSIP
Mehrere Kliniken bieten das Behandlungsangebot ASSIP (Attempted Suicide Short Intervention Program) an. 

SERO App zur Suizidprävention
SERO ist eine Selbstmanagement-App, die suizidgefährdeten Personen und ihren Angehörigen ermöglicht, jederzeit geeignete Schritte zur Suizidprävention einzuleiten.

Weitere Projekte
Nationale Projekte, Evaluationen und weitere Informationen zur Nachsorge nach Klinikaufenthalten finden Sie bei Gesundheitsförderung Schweiz.

Kontakt bei Fragen

Dr. Alphons Schnyder
Meta-Cultura
schnyder(at)meta-cultura.ch

Gesundheitsnetz 2025

Gewinnerprojekt 

Das Gesundheitsnetz 2025 sucht jedes Jahr innovative Projekte, welche die integrierte Gesundheitsversorgung in Zürich fördern. Unser Projekt «Patienten-Nachsorge nach Austritt aus einer Psychiatrieklinik zur Reduktion des Suizidrisikos» erhielt 2019 den Förderpreis.

Hier finden Sie die Medienmitteilung vom Gesundheitsnetz 2025 und weitere Infos zum Projektwettbewerb.