
Risikoarme Berichterstattung über Suizid
Unvorteilhafte Berichterstattung über Suizide kann zur Nachahmungssuiziden führen. Dieser so genannte Werther-Effekt ist wissenschaftlich belegt. Dieses Risiko kann reduziert werden, wenn Medienschaffende gewisse Regeln befolgen. Und: Berichterstattung über die Bewältigung von suizidalen Krisen kann zu einer Reduktion von Suiziden führen (Papageno-Effekt). Die Sensibilisierung Medienschaffender ist darum eine wichtige Massnahme der Suizidprävention.
Beratung für Journalismus und Fiktion
Wir stellen Medienschaffenden eine Checkliste zur risikoarmen Berichterstattung zur Verfügung. Zudem beraten wir Medienschaffende sowie Autorinnen und Autoren oder Produzentinnen und Produzenten von fiktionalen Beiträgen bei Fragen und Unsicherheit und Vermitteln Expertinnen und Experten.

Checkliste
Die Checkliste zeigt auf, was es bei der Suizidberichterstattung zu berücksichtigen gilt.

Kontakt
Sie sind auf der Suche nach Expertinnen und Experten für Suizidaliät? Sie sind unsicher, ob und wie Sie über einen Suizid berichten oder ihn in fiktionalen Beiträgen darstellen sollen? Wenden Sie sich an:
Martina Blaser
Leitung Programm Suizidprävention
Tel. 044 634 46 58
martina.blaser(at)uzh.ch