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10 Impulse für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Psychische Belastungen in der Arbeitswelt sind heute eine Realität, mit der Arbeitgeber und Führungskräfte konfrontiert sind. Die «10 Impulse für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz» bieten Denkanstösse und Praxistipps dank denen Mitarbeitende und Führungskräfte sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen können. Die Impulse lassen sich in regelmässigen Abständen einbringen, so dass Zeit bleibt, die Tipps schrittweise in den Arbeitsalltag zu integrieren. Betriebe aus dem Kanton Zürich können das Angebot kostenlos nutzen. Begleitend können vertiefende Workshops wie Achtsamkeitstrainings oder Schulungen für Führungskräfte beansprucht werden.

10 Impulse

Kurzübersicht

In Bewegung bleiben

Stundenlanges Sitzen oder Stehen gefährdet die Gesundheit. Regelmässige Bewegung ist die Gegenmassnahme der Wahl und das Beste, was man für den Körper tun kann. Zudem stärkt körperliche Aktivität die psychische Gesundheit. Auch wenn man sich wegen Motivationsmangels zu Beginn vielleicht überlisten muss.


In Kontakt bleiben

Manchen Menschen fällt es leicht, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Andere ziehen es vor, wenigen Menschen freundschaftlich verbunden zu sein, dafür sind diese Kontakte intensiver. Ob extravertiert oder introvertiert, ist eine Frage der Persönlichkeit. Beides ist okay!


Sich erholen

Im hektischen Berufsalltag ist es unerlässlich, mit den eigenen Kräften und Ressourcen haushälterisch umzugehen. Es gilt dafür zu sorgen, dass sich der Energiespeicher regelmässig füllen kann. Dabei ist aktive Erholung klar wirksamer als passives Ausruhen.


Sich beteiligen

Mitarbeitende, Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzte schätzen es, ihre Erfahrung einbringen zu können, und teilen ihr Know-how in aller Regel gern. Ein reger Austausch und eine offene Kommunikation fördern das Gemeinschaftsgefühl und die Identifizierung mit dem Job. 


Kreativ denken

Druck blockiert den Ideenfluss. Daher braucht es eine Atmosphäre geistiger Ungezwungenheit, damit unser Hirn uns mit Neuem, Unerwartetem überraschen und die Ideen sprudeln lassen kann. Ist ein kreativer Ideenfundus erst beisammen, gilt es in einem zweiten Schritt, ein Vorgehen oder eine Lösung herauszukristallisieren und umzusetzen.


Neues lernen

Neues zu lernen trainiert unser Hirn und ist für die Hirnzellen so etwas wie der notwendige Sauerstoff. Gefragt ist nicht nur die Erweiterung technischer Fähigkeiten und Kenntnisse, sondern ebenso das Aneignen von Kompetenzen persönlicher und sozialer Natur. Es braucht also ein Gesamtpaket, um vorwärtszukommen.


Darüber reden

Leben und Arbeiten kosten Energie – auch bei idealsten Bedingungen. Sind Konflikte und Stress gar ständige Begleiter, trocknen die Kraftreserven manchmal völlig aus. Dann gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern die Dinge offen zu benennen, damit sich etwas verändern kann. 

Um Hilfe fragen

Es hängt stark von der Betriebskultur, vom Team und von der Führungsperson ab, ob Mitarbeitende es wagen, im Arbeitsumfeld Themen wie Überforderung oder belastende Situationen anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Wer schon erlebt hat, dass jemand anders im Betrieb in einer solchen Situation nicht im Stich gelassen wurde, dem wird es leichter fallen, ebenfalls Unterstützung zu suchen.

Dranbleiben

Wer kennt nicht die tiefe Befriedigung und das Gefühl von Stolz, wenn man hartnäckig an einem anspruchsvollen Projekt drangeblieben ist, fleissig für eine schwierige Prüfung gelernt hat, erfolgreich ein Gespräch geführt hat – und schliesslich die Lorbeeren ernten darf? Bei vielen schwierigen Aufgaben zahlt es sich aus, dranzubleiben. Das Gleiche gilt für unsere persönliche Entwicklung und für unsere psychische Gesundheit. 


Sich selbst annehmen

Ein ungesundes Mass an Selbstkritik ist der psychischen Gesundheit so abträglich wie sonst nichts. Denn wer soll für uns einstehen, wenn nicht wir selbst? Das bedeutet nicht, dass wir ins andere Extrem kippen und uns immer toll finden sollen. Es bedeutet aber Wohlwollen und Toleranz gegenüber sich selber in dem Mass, wie wir es auch anderen entgegenbringen.

Sibylle Brunner

Beauftragte des Kantons Zürich für Prävention und Gesundheitsförderung


044 634 46 24

10 Impulse in Ihrem Betrieb

Wollen Sie in Ihrem Betrieb die «10 Impulse zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz» umsetzen? Gerne beraten wir Sie in einem Gespräch, um die für Ihren Betrieb geeignete Form zu finden.